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Es werden Posts vom März, 2026 angezeigt.
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  Außerirdische  direkt beobachten  - Die Suche nach Biomarkern                                    Illustration of  Kepler-1649c orbiting a red dwarf, credits: NASA/Ames Research Center/Daniel Rutter Das  Extremely Large Telescope   ELT   wird von der  Europäischen Südsternwarte auf dem über 3000 Meter hohem Gipfel des Cerro Armazones in der chilenischen Atacama-Wüste errichtet.  Es ist mit bildgebenden Sensoren und Spektrographen bestückt und kann für die direkte Beobachtung von Exoplaneten sowie die Suche nach Biomarkern in ihren Atmosphären eingesetzt werden. Darüber hinaus stehen die Beobachtung früher Sterne und Galaxien, von schwarzen Löchern und Forschung zum Verständnis Dunkler Materie auf dem Programm. B ei den Biomarkern ist neben Sauerstoff und Methan inzwischen auch Dimethylsulfid (DMS) in den Fokus gerückt. Auf der Erde wird es durch Algen ...
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  Wann stirbt unsere Sonne? - und was können wir dagegen tun? In etwa  fünf Milliarden Jahren wird die Sonne ihren Vorrat an Wasserstoff aufgebraucht haben. Damit einhergehend  dehnt sie sich auf das Vielfache ihrer heutigen Größe aus. Merkur und Venus werden dann von ihr verschluckt. Auch die Erde wird wahrscheinlich von den äußeren Bereichen der Sonnenatmosphäre erreicht werden. Doch schon in der "nahen" Zukunft von 900 Millionen Jahren dürfte es auf unserem Planeten ziemlich ungemütlich werden. Bis dahin steigt die Leuchtkraft der Sonne soweit an, dass die Ozeane verdampfen. In sieben bis acht Milliarden Jahren erreicht sie dann ihre größte Ausdehnung: Unser Zentralstern stößt die Hülle ab und kollabiert zu einem weißen Zwerg. Von der Erde wird dann nicht viel mehr als ein verkohlter Gesteinsbrocken bleiben. Doch keine Angst: Wissenschaftler haben sich schon längst Gedanken gemacht, die Existenz von Leben auf der Erde über die genannten 900 Millionen Jahre hinaus zu ve...
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  1 Mio. Menschen auf dem Mars bis 2050? (Solar wind on Mars, credit: NASA/PL/GSFC, MGS = Mars Global Surveyor) In 2050 sollen laut Elon Musk schon 1 Mio. Menschen als Selbstversorger auf dem Mars leben. Mit dieser Prognose hat sich der demokratiefeindliche Tech-Milliardär, der auch gerne mal faschistische Parteien in Europa unterstützt, ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Doch mal abgesehen von der Zeitleiste (inzwischen ist er ja zurückgerudert), können Menschen überhaupt längere Zeit auf dem Mars überleben? Dazu ein kurzer Abriss über Geschichte und Umweltbedingungen des roten Planeten. Vor etwa 4,5 bis 3,8 Mrd. Jahren besaß der Mars eine dichte, überwiegend aus CO2 bestehende Atmosphäre und freies Wasser. Bis zu 1/3 der Oberfläche waren damals wohl von  riesigen Ozeanen, Seen und weitverzweigten Flusssystemen bedeckt. Doch nach und nach verlor der Planet sein schützendes Magnetfeld und der Sonnenwind konnte ungehindert die Gashülle zerstören und ins All befördern. Das ...