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Es werden Posts vom Februar, 2026 angezeigt.
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  Nancy Grace Roman Weltraumteleskop (source: NASA) Das Teleskop soll zur Erforschung von dunkler Materie, Exoplaneten und der Infrarot-Astronomie eingesetzt werden. Sein Hauptspiegel misst 2,4m im Durchmesser und ist damit genau so groß wie der von Hubble. Aber im Gegensatz zu Hubble wird das Hauptinstrument im Weitwinkelbereich arbeiten und damit eine Durchmusterung deutlich größerer Himmelsgebiete erlauben. Der  Start war eigentlich für 2027 geplant. Aber da das Projekt dem Zeitplan voraus ist, geht es eventuell schon im Herbst 2026 los. Eine SpaceX Falcon Heavy wird das Instrument zum Lagrange-Punkt L2 schießen. Die Missionsdauer ist auf 5+ Jahre angesetzt. Coronagraph Besonders spannend: Mit an Bord ist ein Coronagraph-Instrument. Damit wird die direkte Beobachtung von Exoplaneten möglich. Dazu muss das Licht des Muttersterns ausgeblendet werden, da es ansonsten das Licht eines möglichen Begleiters überstrahlen würde. Das Bild unten stammt von einem Test des Instruments...
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                    Economic Espionage and Technological Obsession   FAB 51 is Out Dear Readers, Amazon has released  the english edition of  FAB 51 Please check from your preferred regional webpage: amazon.com    amazon.ca amazon.com.au   amazon.co.uk   amazon.com.mx amazon.in   amazon.co.jp   amazon.de A chip that thinks like a brain. A country that kills for this secret. And a woman fighting for her very existence. In the clean room of a Dresden startup, engineer Kai Storch achieves the impossible: the creation of an AI processor that will change the world order. But while he's still negotiating with investors for manufacturing near Taipei, the hunt for the superchip has already begun. China sends its best agent, Xia Zou, to Taiwan. To infiltrate her target, the intelligence service erases her identity. Xia is officially declared dead, her life wiped from all records. In a world where ...
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  Gab es die Silurianer? Der Beginn einfacher Lebensformen auf unserem Planeten hat sich in den letzten Jahren immer weiter nach vorne verschoben. Nach aktuellem Stand setzte das Leben schon wenige hundert Mio. Jahre nach Bildung der Planeten ein. Dagegen hat es mehrere Mrd. Jahre gedauert, bis sich höhere Lebensformen mit Benutzung einfacher Werkzeuge etablieren konnten. Und der Mensch betrat erst vor einem geologischen  Augenzwinkern die Bühne.  Es sollte also zwischen dem Aufkommen höherer Lebensformen und dem Erscheinen der Humanoiden genug Zeit für die Entwicklung einer weiteren, frühen technisch-industriellen Hochzivilisation gegeben haben. Welche Spuren hätten uns diese Wesen nach Millionen von Jahren hinterlassen und wie könnten wir sie aufspüren? Dieser Fragestellung sind die Astrophysiker Adam Frank und Gavin Schmidt im Rahmen ihrer Silurianer-Hypothese nachgegangen. Die Bezeichnung stammt übrigens aus einer britischen SciFi-Serie. Die Oberfläche unseres Planete...
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 Sollten wir auf der Rückseite des Mondes siedeln? (Far side of the moon, credit: NASA/Goddard/Arizona State University) Die Rückseite des Mondes sieht so ganz anders aus als der Anblick, den wir vom Blick in den Nachthimmel kennen. Das wissen wir seit den ersten Bildern, die 1959 von einer sowjetischen Mondsonde aufgenommen wurden. Die erdabgewandte Seite ist von Kratern übersät und die großen Mare, aus Basalt bestehende Ebenen, fehlen nahezu vollständig. Auch ist die Mondkruste auf der Rückseite mehrere zehn Kilometer dicker. Doch was hat diesen drastischen Unterschied in der Geologie verursacht? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir kurz auf die kosmische Katastrophe eingehen, die zur Entstehung unseres Mondes führte. Vor etwa 4,5 Milliarden Jahren stieß Theia, ein innerhalb der Erdbahn umlaufender marsgroßer Planet, mit der Erde zusammen. Aus dem ins All geschleuderten Material Theias und der Urerde bildete sich der Mond. Überreste Theias befinden sich übrigens immer n...
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  Wären Aliens so dumm,  eine Dyson Sphäre zu bauen? Die Idee einer Dyson-Sphäre stammt ursprünglich aus dem SF-Roman STAR MAKER von Olaf Stabledon. Die Sphäre umschliesst ihren Stern komplett, um dessen gesamte Energie einzufangen. Durch den Physiker und Mathematiker Freeman Dyson wurde das Konzept 1960 einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ursprünglich sprach Dyson von einer geschlossenen Hülle, ruderte später aber zurück und propagierte stattdessen Schwärme aus Satelliten. Eine feste Hülle um den Zentralstern eines Sonnensystems ist nach heutigen Erkenntnissen mechanisch unmöglich und wohl auch für fortgeschrittene Zivilisationen wirtschaftlich nicht sinnvoll. So eine feste Kugel mit dem Durchmesser des Abstands Erde-Sonne würde die Masse des Jupiters benötigen und wäre trotzdem nur etwa 6 Meter dick. Die Haut einer Seifenblase erscheint dagegen im Größenvergleich deutlich massiver. Trotzdem würde der Stress durch Gravitationskräfte die Sphäre zerbrechen lassen. Realistisc...