Deadunsan - Wandern mit Koreanern
Hartgesottene können den Berg natürlich auch zu Fuß erwandern. Aber gerade in der schwülen Sommersaison sollte man sich doch lieber für die Seilbahn entscheiden, Die Fahrt dauert nur 5 Minuten und endet unterhalb der Hängebrücke. Von dort geht es zunächst über mehrere steile Treppen zum ersten Peak. Unterwegs kann man sich schon mal an einem Imbiss stärken und mit dem obligatorischen koreanischen Makoli-Bier in weißen Plastikflaschen eindecken...
Wenn möglich, solltet ihr das Wochenende für euren Ausflug meiden. Dann ist der Berg rappelvoll mit Einheimischen und die schmale Hängebrücke kann nur als Einbahnstraße genutzt werden.
Der Spaß ist nach erfolgreicher Überquerung der wackeligen Hängebrücke aber noch nicht vorbei. Wem vom Schaukeln der anderen Besucher nicht übel geworden ist, kann sich nach einem kleinen Aufstieg über felsiges Terrain einer steilen Leiter stellen. Auch hier geht es nur in eine Richtung, nach oben. Und auch hier wird fleißig gewippt und sogar freihändig selfies geschossen. Wer schon auf der Brücke ein flaues Gefühl im Magen spürt, kann aber vor der Leiter über in den Stein gehauene Stufen zurück zur Seilbahn. Beim Abstieg am Wochenende wird auf den Stufen kräftig von hinten geschoben und manchmal gibt es auch einen Piks mit den Wanderstöcken der Nachfolgenden.
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